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Wärmerix
Einfamilienhaus am Abend mit dem Außengerät einer Wärmepumpe vor der Hauswand

Brauchwasserwärmepumpe für Ihr Warmwasser

Warmwasser mit Umweltwärme, auch wenn die Heizung vorerst bleibt: Wir prüfen, ob sich ein eigenes Gerät lohnt, und bauen es mit eigenen Monteuren ein.

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Drei kurze Schritte: Ihre Heizung, Ihr Haus, Ihre Kontaktdaten. Danach meldet sich unser Innendienst und vereinbart einen Termin bei Ihnen.

  • Ehrliche EinschätzungWir sagen Ihnen auch, wenn eine Wärmepumpe in Ihrem Haus nicht sinnvoll arbeitet.
  • Schriftliches AngebotAlle Positionen und die voraussichtliche Förderung, bevor Sie etwas unterschreiben.
  • Montage aus einer HandEigene Monteure, ein Ansprechpartner, eine Rechnung.

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Eine Brauchwasserwärmepumpe, auch Trinkwasser- oder Warmwasser-Wärmepumpe genannt, ist ein Kompaktgerät mit eigenem Speicher, das nur Ihr Warmwasser bereitet. Das Haus heizt sie nicht. Sinnvoll ist sie vor allem neben einer Gas- oder Ölheizung, die dann im Sommer ausbleiben kann, und zusammen mit einer Photovoltaikanlage. Über die KfW gefördert wird sie nur, wenn sie zusammen mit einer förderfähigen Heizung oder Lüftungsanlage eingebaut wird.

Was das Gerät kann und was nicht

Auf einem Warmwasserspeicher sitzt eine kleine Luftwärmepumpe. Sie zieht Luft aus dem Aufstellraum oder über einen Kanal von außen an, entzieht ihr Wärme und erhitzt damit das Wasser im Speicher. Ein gutes Gerät erreicht laut Energieberatung der Verbraucherzentrale eine Jahresarbeitszahl zwischen 3 und 4. Aus einer Kilowattstunde Strom werden also drei bis vier Kilowattstunden Wärme im Warmwasser.

Was sie nicht kann: Räume heizen. Die Verbraucherzentrale sagt dazu klar, dass Warmwasser-Wärmepumpen nicht als Heizung geeignet sind. Wer im Winter weiter mit Gas heizt, spart mit dem Gerät also nur beim Warmwasser. Und wer ohnehin eine Heizungs-Wärmepumpe plant, braucht in der Regel kein zweites Gerät, weil die Heizungs-Wärmepumpe das Warmwasser über einen Speicher mitbereitet. Wie das funktioniert und welche Temperaturen dabei sinnvoll sind, erklärt der Ratgeber Warmwasser mit der Wärmepumpe.

Wann sie sinnvoll ist

  • Neben einem Gas- oder Ölkessel, der noch einige Jahre bleibt. Im Sommer kann der Kessel ganz ausbleiben. Damit entfallen laut Verbraucherzentrale auch seine Bereitschaftsverluste in den warmen Monaten, in denen er sonst nur für ein paar Duschen anspringt.
  • Mit eigener Photovoltaik. Das Gerät lässt sich so steuern, dass es mittags mit Solarstrom den Speicher auflädt. Das senkt den Strombezug aus dem Netz. Mehr dazu im Ratgeber Wärmepumpe und Photovoltaik.
  • Statt Elektroboiler oder Durchlauferhitzer. Die Verbraucherzentrale sieht sie auch als Alternative zu Boilern, Durchlauferhitzern und Kombithermen.
  • Mit einer Heizung ohne Warmwasser. Etwa zu einer Luft-Luft-Wärmepumpe, die nur Räume erwärmt.

Ehrlich gerechnet ist die Ersparnis überschaubar. Die Verbraucherzentrale hat 2023 für einen Vierpersonenhaushalt mit 2.400 kWh Warmwasserbedarf und einer Jahresarbeitszahl von 4 rund 160 Euro im Jahr gegenüber einer Gasheizung berechnet. Die Geräte kosteten damals ab etwa 2.000 Euro, dazu kommt die Installation. Steht der Austausch Ihres Kessels gegen eine Heizungs-Wärmepumpe in wenigen Jahren ohnehin an, ist das Geld dort oft besser angelegt. Das sagen wir Ihnen beim Termin auch so.

Aufstellort und Luftführung

Geeignet sind ein Keller oder Hauswirtschaftsraum, der auch im Winter nicht zu kalt wird. Weil das Gerät der Raumluft Wärme entzieht, sinkt dort die Temperatur leicht, und der Raum wird entfeuchtet. In einem feuchten Keller ist das ein angenehmer Nebeneffekt, in einem Hobbyraum vielleicht nicht. Die Speichergröße richtet sich nach der Zahl der Personen im Haushalt.

Für die Förderung ist die Luftquelle entscheidend. Holt das Gerät seine Luft aus beheizten Räumen, ist es nicht förderfähig, weil es dann indirekt die Heizung anzapft. Ein unbeheizter Keller, ein Anschluss an die Außenluft oder die Abluft einer Lüftungsanlage sind dagegen möglich. Beim Thema Hygiene empfiehlt das Umweltbundesamt für Privathaushalte mindestens 60 Grad am Speicheraustritt. Viele Geräte haben dafür eine Legionellenschaltung, die den Speicher regelmäßig mit dem Heizstab hochheizt.

Förderung der Brauchwasserwärmepumpe, Stand Oktober 2026

Eine eigene Förderung nur für die Brauchwasserwärmepumpe gibt es bei der KfW nicht. Das Infoblatt zur Heizungsförderung (Version 11.0, September 2026) regelt zwei Fälle:

SituationKfW-Förderung
Einbau zusammen mit einer förderfähigen Heizung, etwa einer neuen Heizungs-Wärmepumpemitförderfähig, wenn keine Raumluft aus beheizten Bereichen genutzt wird; keine weiteren technischen Mindestanforderungen
Einbau zusammen mit einer förderfähigen Lüftungsanlagemitförderfähig, wenn das Gerät Ab- oder Fortluft nutzt
Einbau allein, der Gas- oder Ölkessel bleibtkeine KfW-Förderung

Im geförderten Fall zählen die Kosten zu den förderfähigen Ausgaben der Heizung, also innerhalb der Höchstgrenze für die erste Wohneinheit. Die Pflicht, für die Förderung ein intelligentes Messsystem zu bestellen, gilt für mitgeförderte Brauchwasserwärmepumpen nicht, solange sie nicht selbst nach § 14a EnWG steuerbar sein müssen. Einige Kommunen und Stadtwerke haben eigene Programme. Was in der Region aktuell läuft, sammeln wir unter Wärmepumpe Förderung Niedersachsen, die Bundesförderung steht unter Förderung.

Was Wärmerix übernimmt

Wir prüfen zuerst, ob eine Brauchwasserwärmepumpe bei Ihnen überhaupt die richtige Antwort ist oder ob sich gleich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser lohnt. Passt das Gerät, wählen wir Speichergröße und Luftführung passend zu Raum und Haushalt, binden es an die vorhandenen Warmwasserleitungen an, stellen die Temperaturen ein und koppeln es auf Wunsch mit Ihrer PV-Anlage. Den alten Speicher bauen unsere Monteure aus und entsorgen ihn. Gibt es eine Zirkulationsleitung, besprechen wir, ob sie bleiben muss oder mit Zeitschaltung läuft, denn jede Stunde Umlauf kostet Wärme aus dem Speicher.

So läuft es ab

  1. Heizungs-Check oder Anruf. Sie schildern kurz Haus und Heizung, wir melden uns zur Terminabsprache.
  2. Termin vor Ort. Wir sehen uns Heizungsraum, Heizkörper, Dämmstand und den Platz für das Außengerät an.
  3. Angebot und Förderung. Sie erhalten ein schriftliches Angebot und die Unterlagen für den KfW-Antrag, den Sie vor Beginn der Arbeiten stellen.
  4. Montage. Unsere Monteure bauen die alte Anlage zurück und die Wärmepumpe ein. Den Termin bekommen Sie vorher schriftlich.
  5. Inbetriebnahme. Einregulierung, Einweisung und die Nachweise für die Auszahlung des Zuschusses.

Wie viel Zuschuss möglich ist, steht auf unserer Seite zur Förderung und speziell für Niedersachsen unter Wärmepumpe Förderung Niedersachsen.

Häufige Fragen

Kann eine Brauchwasserwärmepumpe mein Haus heizen?

Nein. Sie erwärmt nur das Wasser in ihrem Speicher. Für die Räume brauchen Sie weiterhin eine Heizung.

Wird eine Brauchwasserwärmepumpe allein gefördert?

Bei der KfW nicht. Mitgefördert wird sie nur zusammen mit einer förderfähigen Heizung oder Lüftungsanlage, und nur wenn sie keine Raumluft aus beheizten Bereichen nutzt. Fragen Sie zusätzlich bei Kommune und Stadtwerken nach eigenen Programmen.

Wie viel spart eine Brauchwasserwärmepumpe gegenüber Gas?

Die Verbraucherzentrale hat 2023 für einen Vierpersonenhaushalt mit 2.400 kWh Warmwasserbedarf rund 160 Euro im Jahr berechnet. Mit Solarstrom vom eigenen Dach kann es mehr sein.

Wird der Keller durch das Gerät kalt?

Die Raumtemperatur sinkt leicht, weil das Gerät der Luft Wärme entzieht, und der Raum wird trockener. Ist der Raum dafür ungeeignet, können viele Modelle über einen Kanal Außenluft ansaugen.

Lohnt sich eine Brauchwasserwärmepumpe, wenn bald eine Heizungs-Wärmepumpe kommt?

Meist nicht. Die Heizungs-Wärmepumpe bereitet das Warmwasser über einen Speicher mit, ein zweites Gerät wäre dann doppelt bezahlt.

Vor dem Termin lesen

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Quellen

Stand: 20. Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Merkblätter von KfW und BAFA und die jeweiligen Vorschriften.

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