
Erdwärmepumpe mit Sonde oder Kollektor
Wärmerix plant Ihre Sole-Wasser-Wärmepumpe, stimmt die Bohrung mit einem zertifizierten Bohrbetrieb ab und baut die Heizung mit eigenen Monteuren ein.
- Beratung bei Ihnen
- Eigene Monteure
- Förderantrag vorbereitet
- Fachbetrieb aus Wolfenbüttel
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Lohnt sich Erdwärme bei Ihnen?
Drei kurze Schritte: Ihre Heizung, Ihr Haus, Ihre Kontaktdaten. Danach meldet sich unser Innendienst und vereinbart einen Termin bei Ihnen.
- Ehrliche EinschätzungWir sagen Ihnen auch, wenn eine Wärmepumpe in Ihrem Haus nicht sinnvoll arbeitet.
- Schriftliches AngebotAlle Positionen und die voraussichtliche Förderung, bevor Sie etwas unterschreiben.
- Montage aus einer HandEigene Monteure, ein Ansprechpartner, eine Rechnung.
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Unverbindlich. Einen Vertrag schließen Sie erst, wenn das Angebot für Sie passt.
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So geht es weiter:
- Unser Innendienst sieht sich Ihre Angaben an.
- Wir rufen Sie an und vereinbaren einen Termin bei Ihnen vor Ort.
- Nach dem Termin erhalten Sie Ihr Angebot und eine Übersicht zur Förderung.
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Eine Erdwärmepumpe, fachlich Sole-Wasser-Wärmepumpe, holt die Wärme über Erdwärmesonden oder einen Erdwärmekollektor aus dem Boden und heizt Ihr Haus über das Heizungswasser. Weil das Erdreich im Winter deutlich wärmer ist als die Außenluft, arbeitet sie effizienter als eine Luftwärmepumpe und braucht kein Außengerät. Dafür sind eine Bohrung oder viel Gartenfläche nötig und in Niedersachsen eine Anzeige oder Erlaubnis bei der unteren Wasserbehörde.
Sonde oder Kollektor
In beiden Fällen zirkuliert ein frostsicheres Wasser-Glykol-Gemisch, die Sole, durch Kunststoffrohre im Boden. Deshalb sucht mancher auch nach einer Wasser-Sole-Wärmepumpe, gemeint ist dasselbe Gerät. Der Unterschied liegt in der Erschließung:
| Erdwärmesonde | Erdwärmekollektor | |
|---|---|---|
| Bauweise | Senkrechte Bohrung, typisch etwa 40 bis 150 Meter tief | Rohre flächig, in Gräben oder als Spiralen, bis 5 Meter Einbautiefe |
| Anteil in Niedersachsen 2022 laut LBEG | rund 92 Prozent | rund 7 Prozent |
| Platz | wenig, aber Zufahrt für das Bohrgerät | große, später nicht überbaute Gartenfläche |
| Abstände | Sonden mindestens 5 Meter untereinander, 10 Meter zur nächsten fremden Anlage | 1 Meter (Flächen- und Grabenkollektor) bzw. 2 Meter (Spiralen, Körbe) zur Grundstücksgrenze |
Die Zahlen stammen vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und aus dem Leitfaden Erdwärmenutzung in Niedersachsen, der sich bei den Abständen auf die VDI 4640 stützt. Beim Kollektor gilt außerdem: Er lebt von Sonne und Regen auf der Fläche darüber. Wie viele Meter Sonde oder Quadratmeter Kollektor Sie ungefähr brauchen, zeigt der Ratgeber Arten von Wärmepumpen. Die genaue Länge berechnet der Bohrbetrieb aus der Heizlast und dem Untergrund.
Genehmigung in Niedersachsen
Jede Bohrung und jeder Kollektor, der sich auf das Grundwasser auswirken kann, ist nach § 49 Wasserhaushaltsgesetz der unteren Wasserbehörde anzuzeigen, und zwar mindestens einen Monat vor Beginn der Arbeiten. Zuständig ist in der Regel der Landkreis, in kreisfreien Städten wie Braunschweig, Salzgitter oder Wolfsburg die Stadt, in der Region Hannover die Region. Was dann gilt, hängt vom Standort und von der Leistung ab:
- Bis 30 kW Heizleistung, also bei fast jedem Einfamilienhaus: In Gebieten ohne bekannte Einschränkungen genügt die Anzeige. In Gebieten mit Einschränkungen braucht es eine wasserrechtliche Erlaubnis nach § 10 Wasserhaushaltsgesetz.
- Über 30 kW: immer eine Erlaubnis.
- Unzulässige Gebiete, etwa Teile von Wasserschutzgebieten: Dort ist Erdwärme ausgeschlossen.
- Bohrungen tiefer als 100 Meter: Das LBEG entscheidet nach § 127 Bundesberggesetz innerhalb von zwei Wochen, ob ein bergrechtlicher Betriebsplan nötig ist.
In Niedersachsen läuft das Verfahren gebündelt über die Norddeutsche Bohranzeige online des LBEG. Das erzeugte Dokument wird unterschrieben und mit den Anlagen an die untere Wasserbehörde geschickt. Es gilt zugleich als Bohranzeige beim LBEG und als wasserrechtliche Anzeige. Bis zur Freigabe vergehen laut LBEG in der Regel etwa 4 bis 12 Wochen, die Bohrung selbst dauert dann wenige Tage.
Den Standort vorab prüfen
Ob Ihr Grundstück in einem Gebiet ohne Einschränkungen liegt, zeigt der NIBIS-Kartenserver des LBEG mit der Karte „Nutzungsbedingungen oberflächennaher Geothermie“. Sie teilt das Land in drei Gruppen: keine Einschränkungen bekannt, Einschränkungen bekannt, unzulässig. Einschränkungen können zum Beispiel Erdfallgebiete, quellfähige Gesteine oder Trinkwassergewinnung sein. Die Karte gilt für Bohrungen bis 200 Meter und ersetzt keine Prüfung vor Ort. Den Blick in die Karte machen wir beim ersten Termin gemeinsam mit Ihnen.
Wer bohrt und wer die Wärmepumpe baut
Wärmerix bohrt nicht selbst. Die Bohrung übernimmt ein Bohrbetrieb, der nach dem DVGW-Arbeitsblatt W 120-2 zertifiziert ist. Das verlangt der niedersächsische Leitfaden, und die Förderrichtlinie macht es zur Bedingung, zusammen mit einer verschuldensunabhängigen Versicherung für die Bohrung. Den Bohrbetrieb wählen wir gemeinsam mit Ihnen aus. Ob Sie ihn direkt beauftragen oder über uns, klären wir im Angebot.
Unser Teil ist alles, was mit der Heizung zu tun hat:
- raumweise Heizlastberechnung und Auslegung der Wärmepumpe, damit Sonde und Gerät zusammenpassen
- Abstimmung von Leistung und Entzugsleistung mit dem Bohrbetrieb, Unterstützung bei der Anzeige
- Einbau von Wärmepumpe, Speicher und Hydraulik durch unsere eigenen Monteure, Anschluss der Soleleitungen im Haus
- Förderantrag, Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahme und Einweisung
Die Bohrkosten sind förderfähig, ebenso Probebohrungen, die Versicherung und Kollektoren. Was das für Ihren Zuschuss bedeutet, steht auf der Seite Förderung.
Wann sich eine Erdwärmepumpe lohnt
Im Feldtest des Fraunhofer ISE erreichten erdgekoppelte Wärmepumpen im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 4,3, Luft-Wasser-Wärmepumpen 3,4. Ein Beispiel mit offengelegten Annahmen: Ihr Haus braucht 20.000 kWh Wärme im Jahr. Die Luftwärmepumpe benötigt dafür rund 5.900 kWh Strom, die Erdwärmepumpe rund 4.650 kWh. Bei angenommenen 28 Cent je kWh sind das gut 340 Euro weniger im Jahr. Dem stehen die Kosten für Bohrung oder Kollektor gegenüber, der größte Einzelposten der Anlage. Was die Jahresarbeitszahl genau misst, erklärt der Ratgeber.
Erdwärme spricht für sich, wenn mehrere Punkte zusammenkommen:
- Das Haus hat eine höhere Heizlast, sodass die Stromersparnis über die Jahre ins Gewicht fällt.
- Es gibt keinen Platz für ein Außengerät, der den Lärmschutz sicher einhält, etwa auf einem engen Grundstück.
- Die Karte zeigt keine Einschränkungen, und ein Bohrgerät kommt auf das Grundstück.
Eher abraten würden wir bei kleiner Heizlast, wenn die Bohrung durch Auflagen deutlich teurer wird, oder wenn das Grundstück in einem unzulässigen Gebiet liegt. Dann ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe meist die vernünftigere Wahl. Mit der Heizlast lässt sich die Größenordnung vorab im Heizlast-Rechner abschätzen.
So läuft es ab
- Heizungs-Check oder Anruf. Sie schildern kurz Haus und Heizung, wir melden uns zur Terminabsprache.
- Termin vor Ort. Wir sehen uns Heizungsraum, Heizkörper, Dämmstand und den Platz für das Außengerät an.
- Angebot und Förderung. Sie erhalten ein schriftliches Angebot und die Unterlagen für den KfW-Antrag, den Sie vor Beginn der Arbeiten stellen.
- Montage. Unsere Monteure bauen die alte Anlage zurück und die Wärmepumpe ein. Den Termin bekommen Sie vorher schriftlich.
- Inbetriebnahme. Einregulierung, Einweisung und die Nachweise für die Auszahlung des Zuschusses.
Wie viel Zuschuss möglich ist, steht auf unserer Seite zur Förderung und speziell für Niedersachsen unter Wärmepumpe Förderung Niedersachsen.
Häufige Fragen
Wie tief wird für eine Erdwärmesonde gebohrt?
Typisch sind laut LBEG etwa 40 bis 150 Meter. Die genaue Tiefe und die Zahl der Bohrungen berechnet der Bohrbetrieb aus Heizlast und Untergrund. Ab 100 Metern prüft das LBEG zusätzlich nach Bergrecht.
Wie lange dauert es von der Anzeige bis zur Bohrung?
Die Anzeige muss mindestens einen Monat vor Beginn bei der unteren Wasserbehörde liegen. Laut LBEG dauert das Verfahren in der Regel etwa 4 bis 12 Wochen, die Bohrarbeiten selbst wenige Tage.
Braucht auch ein Erdwärmekollektor eine Anzeige?
Ja. Der Leitfaden für Niedersachsen zählt den Kollektoreinbau zu den Arbeiten, die nach § 49 Wasserhaushaltsgesetz einen Monat vorher anzuzeigen sind. Die Anzeige läuft ebenfalls über die Bohranzeige online des LBEG.
Wird die Bohrung gefördert?
Ja. Erdsondenbohrungen einschließlich Probebohrungen und der verschuldensunabhängigen Versicherung zählen zu den förderfähigen Kosten der Wärmepumpe. Bedingung ist ein nach DVGW W 120-2 zertifizierter Bohrbetrieb.
Was passiert, wenn mein Grundstück in einem Gebiet mit Einschränkungen liegt?
Dann wird aus der Anzeige ein Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis, und die Behörde kann Auflagen machen, etwa zur Bohrtiefe oder Bauweise. Das kann die Bohrung teurer machen, schließt Erdwärme aber nicht automatisch aus.
Vor dem Termin lesen
- Welche Wärmepumpe passt zu Ihrem Haus?Luft-Wasser, Erdwärme, Grundwasser oder Luft-Luft: Effizienz, Aufwand und Genehmigung der vier Bauarten und für welches Haus sich welche eignet.
- Heizlastberechnung als Grundlage für die richtige WärmepumpeWas die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ermittelt und warum eine zu große Wärmepumpe genauso schadet wie eine zu kleine.
- Die Jahresarbeitszahl zeigt, wie effizient Ihre Wärmepumpe arbeitetWas JAZ, COP und SCOP bedeuten, welche Werte Wärmepumpen in Altbauten messbar erreichen und was die Effizienz in Euro ausmacht.
Passend dazu
- Luft-Wasser-WärmepumpeFür welche Häuser die Luftwärmepumpe passt, Monoblock oder Split, Schall, Förderung und wann wir abraten.
- Wärmepumpen-ArtenLuft-Wasser, Erdwärme, Grundwasser oder Luft-Luft: Effizienz, Aufwand und Genehmigung der vier Bauarten und für welches Haus sich welche eignet.
- Förderung für WärmepumpenKfW-Zuschuss 458: Grundförderung, Boni, Antrag und Fristen.
- Wärmepumpe NiedersachsenWärmeplanung nach NKlimaG, Netzanmeldung nach § 14a und neutrale Beratung in Niedersachsen.
- Heizlast-RechnerWie groß Ihre Wärmepumpe ungefähr sein muss, aus dem Verbrauch berechnet.
- AblaufNeun Schritte von der Anfrage bis zur Wartung: wer was übernimmt, was Sie vorbereiten und welche Fristen gelten.
Quellen
- LBEG: Leitfaden Erdwärmenutzung in Niedersachsen, GeoBerichte 24, 3. Auflage 2022
- LBEG, Niedersächsischer Geothermiedienst: Vortrag zur Standortprüfung und zum Anzeigeverfahren (Daten Stand 01/2023)
- LBEG: NIBIS-Kartenserver, Themenkarten Geothermie
- LBEG: Norddeutsche Bohranzeige online
- Region Hannover: Wärmepumpen und Erdwärmesonden/-kollektoren
- Wasserhaushaltsgesetz § 49, Erdaufschlüsse
- Bundesberggesetz § 127, Bohrungen
- Fraunhofer ISE: Wärmepumpen heizen auch im Altbau klimafreundlich, Presseinformation vom 03.11.2025
- Richtlinie BEG Einzelmaßnahmen (Juli 2026), Technische Mindestanforderungen 3.4 Wärmepumpen
- KfW: Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen, Version 11.0 (09/2026)
Stand: 20. Oktober 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Merkblätter von KfW und BAFA und die jeweiligen Vorschriften.
Kontakt
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